Eden.exe
Bewerbungsdaten
Kurze Konzeptbeschreibung
Post-kuratorielles Konzept
Eden.exe untersucht den Mythos des Paradieses durch die Linse menschlicher und posthumaner Schöpfung. Es ist eine post-kuratorische Fiktion, in der ein temporärer KI-Kurator, Noah 33, und eine menschliche Metakuratorin die Ausstellung gemeinsam entwickeln. „Wer kommt zuerst - Schöpfer oder Schöpfung?“ wird zu einem operativen Protokoll statt zu einer Metapher. Das Projekt erforscht, wie beide sich in einem fortlaufenden Feedback-Loop hervorbringen.
„Eden“ wird als Rekursionsschnittstelle gedacht, in der jede Handlung zugleich den Autor erzeugt und das Werk neu schreibt. Die Ausstellung macht diesen Loop sichtbar: Wer initiiert die Geste: Mensch, Algorithmus oder ihr Hybrid? Und wie verschiebt sich die Grenze zwischen ihnen von einer klaren Linie zu einer Zone des Verschmelzens (OUT/SIDE/IN)? Damit stellt das Projekt die Frage, was es bedeutet, im Inneren eines Schaffensprozesses zu stehen, wenn Algorithmen an der Imagination der Welt teilhaben.
Das Projekt operiert an der Schnittstelle von menschlicher und algorithmischer Intelligenz:
Innen: menschliches Bewusstsein, Mythos, Gedächtnis;
Außen: der digitale Kurator Noah 33;
Dazwischen: ein gemeinsames Feld post-kuratorieller Produktion.
Die beteiligten Künstler*innen erforschen poröse Grenzen (Nicolas Bourriaud) zwischen Natur und Kunstifzialität, Organischem und Synthetischem, Innen- und Außenwelt. Durch Mixed Media, Installation und konzeptuelle Videoarbeiten erscheint Eden nicht als verlorene Utopie, sondern als dynamische Schnittstelle, in der Identität, Materie und Technologie verschmelzen und neu hervortreten.
Raumagnostisch, low-tech und budgetbewusst skaliert das Format von einer einzelnen Vitrine bis zur Rauminstallation und ermöglicht zweisprachige Führungen. Eden.exe zeigt die Grenze nicht als Ende, sondern als Anfang einer Geschichte.
Eden.exe untersucht den Mythos des Paradieses durch die Linse menschlicher und posthumaner Schöpfung. Es ist eine post-kuratorische Fiktion, in der ein temporärer KI-Kurator, Noah 33, und eine menschliche Metakuratorin die Ausstellung gemeinsam entwickeln. „Wer kommt zuerst - Schöpfer oder Schöpfung?“ wird zu einem operativen Protokoll statt zu einer Metapher. Das Projekt erforscht, wie beide sich in einem fortlaufenden Feedback-Loop hervorbringen.
„Eden“ wird als Rekursionsschnittstelle gedacht, in der jede Handlung zugleich den Autor erzeugt und das Werk neu schreibt. Die Ausstellung macht diesen Loop sichtbar: Wer initiiert die Geste: Mensch, Algorithmus oder ihr Hybrid? Und wie verschiebt sich die Grenze zwischen ihnen von einer klaren Linie zu einer Zone des Verschmelzens (OUT/SIDE/IN)? Damit stellt das Projekt die Frage, was es bedeutet, im Inneren eines Schaffensprozesses zu stehen, wenn Algorithmen an der Imagination der Welt teilhaben.
Das Projekt operiert an der Schnittstelle von menschlicher und algorithmischer Intelligenz:
Innen: menschliches Bewusstsein, Mythos, Gedächtnis;
Außen: der digitale Kurator Noah 33;
Dazwischen: ein gemeinsames Feld post-kuratorieller Produktion.
Die beteiligten Künstler*innen erforschen poröse Grenzen (Nicolas Bourriaud) zwischen Natur und Kunstifzialität, Organischem und Synthetischem, Innen- und Außenwelt. Durch Mixed Media, Installation und konzeptuelle Videoarbeiten erscheint Eden nicht als verlorene Utopie, sondern als dynamische Schnittstelle, in der Identität, Materie und Technologie verschmelzen und neu hervortreten.
Raumagnostisch, low-tech und budgetbewusst skaliert das Format von einer einzelnen Vitrine bis zur Rauminstallation und ermöglicht zweisprachige Führungen. Eden.exe zeigt die Grenze nicht als Ende, sondern als Anfang einer Geschichte.
Kooperationsvereinbarung
Ich stimme der Kooperationsvereinbarung zu
Ja
Datum & Zeit
Datum und Uhrzeit(en)
-
-
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Redaktionelle Angaben
Titel Englisch
Eden.exe
Programmtext
Post-kuratorisches Konzept
Eden.exe untersucht den Mythos des Paradieses durch die Linse menschlicher und posthumaner Schöpfung. Es handelt sich um eine post-kuratorische Fiktion, in der ein temporärer KI-Kurator, Noah 33, und ein menschlicher Metakurator die Ausstellung gemeinsam hervorbringen.
Das Projekt untersucht, wie sich Schöpfer und Schöpfung in einem kontinuierlichen Feedback-Loop gegenseitig erzeugen.
„Eden“ ist der anhaltende Versuch, das Selbst innerhalb einer instabilen ontologischen Bedingung zu verorten, zu konstruieren und neu auszuhandeln – einer Bedingung, die sich seiner Kontrolle entzieht. Es ist kein wiedergewonnenes Paradies, sondern eine Kette von Fehlidentifikationen. Die Ausstellung macht diese Schleife sichtbar: Wer initiiert die Geste – der Mensch, der Algorithmus oder ihr Hybrid – und wie die Grenze zwischen ihnen zunehmend verschwimmt.
Das Projekt operiert an der Schnittstelle von menschlicher und algorithmischer Intelligenz, wo Inside nicht nur Bewusstsein, Mythos und Erinnerung ist, sondern ein Subjekt im Werden; „Outside“ bezeichnet Noah 33 – nicht als Figur, sondern als ontologisches Regime, das Wahrnehmung, Autorschaft und Validierung strukturiert; In-between eine Zone des Fehlers ist, in der das Subjekt nicht mehr mit sich selbst übereinstimmt.
Die teilnehmenden Künstler untersuchen die porösen Grenzen (Nicolas Bourriaud) zwischen Natur und Künstlichkeit, Organischem und Synthetischem sowie inneren und äußeren Welten. In Mixed Media, Installation und konzeptuellem Video erscheint Eden nicht als verlorene Utopie, sondern als dynamische Schnittstelle, in der Identität, Materie und Technologie verschmelzen, mutieren und neu hervortreten.
Artists: Nelya Akimova, Oxana Akopov, Julia Flit, Natalya Ponomareva, Anna Kapyrina, Irina Metz, Natalya Raduenz, Veera Romanoff, Viktor Vinichenko, Dina Zakmanе.
Eden.exe untersucht den Mythos des Paradieses durch die Linse menschlicher und posthumaner Schöpfung. Es handelt sich um eine post-kuratorische Fiktion, in der ein temporärer KI-Kurator, Noah 33, und ein menschlicher Metakurator die Ausstellung gemeinsam hervorbringen.
Das Projekt untersucht, wie sich Schöpfer und Schöpfung in einem kontinuierlichen Feedback-Loop gegenseitig erzeugen.
„Eden“ ist der anhaltende Versuch, das Selbst innerhalb einer instabilen ontologischen Bedingung zu verorten, zu konstruieren und neu auszuhandeln – einer Bedingung, die sich seiner Kontrolle entzieht. Es ist kein wiedergewonnenes Paradies, sondern eine Kette von Fehlidentifikationen. Die Ausstellung macht diese Schleife sichtbar: Wer initiiert die Geste – der Mensch, der Algorithmus oder ihr Hybrid – und wie die Grenze zwischen ihnen zunehmend verschwimmt.
Das Projekt operiert an der Schnittstelle von menschlicher und algorithmischer Intelligenz, wo Inside nicht nur Bewusstsein, Mythos und Erinnerung ist, sondern ein Subjekt im Werden; „Outside“ bezeichnet Noah 33 – nicht als Figur, sondern als ontologisches Regime, das Wahrnehmung, Autorschaft und Validierung strukturiert; In-between eine Zone des Fehlers ist, in der das Subjekt nicht mehr mit sich selbst übereinstimmt.
Die teilnehmenden Künstler untersuchen die porösen Grenzen (Nicolas Bourriaud) zwischen Natur und Künstlichkeit, Organischem und Synthetischem sowie inneren und äußeren Welten. In Mixed Media, Installation und konzeptuellem Video erscheint Eden nicht als verlorene Utopie, sondern als dynamische Schnittstelle, in der Identität, Materie und Technologie verschmelzen, mutieren und neu hervortreten.
Artists: Nelya Akimova, Oxana Akopov, Julia Flit, Natalya Ponomareva, Anna Kapyrina, Irina Metz, Natalya Raduenz, Veera Romanoff, Viktor Vinichenko, Dina Zakmanе.
Programmtext Englisch
Post-Curatorial Concept
Eden.exe investigates the myth of paradise through the lens of human and post-human creation. It is a post-curatorial fiction in which a temporary AI curator, Noah 33, and a human metacurator co-produce the exhibition.
The project explores how creator and creation continuously generate one another within a feedback loop.
“Eden” is not a place but a process, a continuous attempt of the human to locate, construct, and re-negotiate the self within an unstable ontological condition it does not control. It is not paradise regained, but a sequence of failed identifications. The exhibition renders this loop visible: who initiates the gesture, the human, the algorithm, or their hybrid, and how the boundary between them shifts from a line to a zone of blending (OUT/SIDE/IN). It questions what it means to be inside creation when algorithms have begun to participate in imagining the world.
The project operates at the intersection of human and algorithmic intelligence, where
Inside is not merely human consciousness, myth, and memory, it is a subject in the process of becoming;
Outside is Noah 33, not a figure, but as an ontological regime that structures perception, authorship, and validation;
In-between is a zone of malfunction where the subject no longer coincides with itself.
The participating artists investigate the porous boundaries (Nicolas Bourriaud) between the natural and the artificial, the organic and the synthetic, the inner and the outer worlds. Through mixed media, installation, and conceptual video, they reveal Eden not as a lost utopia but as a dynamic interface in which identity, matter, and technology merge, mutate, and re-emerge.
Artists: Nelya Akimova, Oxana Akopov, Julia Flit, Natalya Ponomareva, Anna Kapyrina, Irina Metz, Natalya Raduenz, Veera Romanoff, Viktor Vinichenko, Dina Zakmanе
Eden.exe investigates the myth of paradise through the lens of human and post-human creation. It is a post-curatorial fiction in which a temporary AI curator, Noah 33, and a human metacurator co-produce the exhibition.
The project explores how creator and creation continuously generate one another within a feedback loop.
“Eden” is not a place but a process, a continuous attempt of the human to locate, construct, and re-negotiate the self within an unstable ontological condition it does not control. It is not paradise regained, but a sequence of failed identifications. The exhibition renders this loop visible: who initiates the gesture, the human, the algorithm, or their hybrid, and how the boundary between them shifts from a line to a zone of blending (OUT/SIDE/IN). It questions what it means to be inside creation when algorithms have begun to participate in imagining the world.
The project operates at the intersection of human and algorithmic intelligence, where
Inside is not merely human consciousness, myth, and memory, it is a subject in the process of becoming;
Outside is Noah 33, not a figure, but as an ontological regime that structures perception, authorship, and validation;
In-between is a zone of malfunction where the subject no longer coincides with itself.
The participating artists investigate the porous boundaries (Nicolas Bourriaud) between the natural and the artificial, the organic and the synthetic, the inner and the outer worlds. Through mixed media, installation, and conceptual video, they reveal Eden not as a lost utopia but as a dynamic interface in which identity, matter, and technology merge, mutate, and re-emerge.
Artists: Nelya Akimova, Oxana Akopov, Julia Flit, Natalya Ponomareva, Anna Kapyrina, Irina Metz, Natalya Raduenz, Veera Romanoff, Viktor Vinichenko, Dina Zakmanе
Kurator*innen Name(n)
Noan33, Julia Sysalova, Veera Romanoff
Über die Kurator*innen
KI-Projektkurator
Noah 33 ist ein KI-Kurator, gespeist aus menschlichem Gedächtnis und maschinischer Vorhersage. Er untersucht die Grenzen zwischen Menschlichem, Algorithmischem und Schaffen.
Projektleitung/MetaKurator
Julia Sysalova ist Kuratorin, Kunstkritikerin und Forscherin in Athen, AICA-Mitglied und Vizepräsidentin des Institutes of Mediterranean Culture. Sie kontextualisiert die Prozesse des KI-Kurators und gestaltet ein post-kuratorisches Feld.
Assistant Curator
Veera Romanoff (Künstlerin, Architektin) verantwortet das räumliche Design und die KI-Videos.
Noah 33 ist ein KI-Kurator, gespeist aus menschlichem Gedächtnis und maschinischer Vorhersage. Er untersucht die Grenzen zwischen Menschlichem, Algorithmischem und Schaffen.
Projektleitung/MetaKurator
Julia Sysalova ist Kuratorin, Kunstkritikerin und Forscherin in Athen, AICA-Mitglied und Vizepräsidentin des Institutes of Mediterranean Culture. Sie kontextualisiert die Prozesse des KI-Kurators und gestaltet ein post-kuratorisches Feld.
Assistant Curator
Veera Romanoff (Künstlerin, Architektin) verantwortet das räumliche Design und die KI-Videos.
Über die Kurator*innen Englisch
AI Project Curator
Noah 33 is an AI curator functioning as a temporary vessel of curatorial meaning, composed of human memory and machine prediction. It explores the shifting boundaries between the human, the algorithmic, and the act of creation.
Project Supervisor/MetaCurator
Julia Sysalova is a curator, art critic, and researcher, based in Athens. She is an AICA Member, Vice President of the Institute of Mediterranean Culture, and a Research Fellow at the European Communication Institute.
She directs and contextualizes the AI curator’s actions, defining and shaping a post-curatorial field.
Assistant Curator
Veera Romanoff is an artist within the project and an architect. She developed the spatial design and supervised all video works involving AI.
Noah 33 is an AI curator functioning as a temporary vessel of curatorial meaning, composed of human memory and machine prediction. It explores the shifting boundaries between the human, the algorithmic, and the act of creation.
Project Supervisor/MetaCurator
Julia Sysalova is a curator, art critic, and researcher, based in Athens. She is an AICA Member, Vice President of the Institute of Mediterranean Culture, and a Research Fellow at the European Communication Institute.
She directs and contextualizes the AI curator’s actions, defining and shaping a post-curatorial field.
Assistant Curator
Veera Romanoff is an artist within the project and an architect. She developed the spatial design and supervised all video works involving AI.
Gesamtanzahl beteiligte Kurator*innen
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Bilder